09.09.2012 12:28 0 Kommentare

Softair HA - 119 Modell 17


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HA - 119 Modell 17
Die Glock Ges.m.b.H. ist ein österreichischer Waffenproduzent. Das Unternehmen wurde 1963 von Gaston Glock gegründet. Um 1980 entwickelte Glock eine Pistole für das österreichische Bundesherr, die P 80. Dieses Modell heißt im zivilen Bereich „Glock 17“. Aktuell wird die Waffe in 21 Versionen produziert. Die Ausführungen unterscheiden sich in Abmessungen und Kaliber. Die Waffen werden zu einem guten Teil aus Kunststoff hergestellt. Deshalb weisen sie ein deutlich geringeres Gewicht als vergleichbare Produkte mit Aluminium-, Dural- oder Stahlbauteilen auf.

HFC hat sich das Modell G 29 (Produktsegment Subcompact) zum Vorbild genommen. Das Original verschießt Munition im Hochleistungskaliber 10 mm. Die standardmäßige Magazinkapazität beträgt 10 Schuß. Durch verminderte Abmessungen ist die Waffe gut für die verdeckte Trageweise geeignet. Nach Herstellerangaben gehören neben Jägern auch Sicherheitsdienstler zur Zielgruppe des Produkts.

Die Umsetzung des Originals ist gut geglückt. Die Abmessungen entsprechen denen des Vorbilds. Beim Gewicht muß die Softairwaffe Abstriche machen. Die 700 g des Vorbilds (ohne Magazin) werden deutlich verfehlt: Leer bringt das HFC-Produkt 347 g auf die Waage, mit Magazin immerhin 528 g. Das Magazin der HFC-Waffe faßt 12 Schuß und liegt damit nahe beim Original (10 Schuß, siehe oben). Optisch ist die Softairpistole auf den ersten Blick kaum vom Original zu unterscheiden, es fehlt allerdings die Montageschiene unter dem Lauf. Die Markings sind gut gemacht. Zwar ist statt des Glock-Firmenzeichens das HFC-Zeichen eingraviert; die bildliche Umsetzung erinnert aber stark an das originale Markenzeichen. Unverständlich ist allerdings, warum HFC die Typenbezeichnung 33 auf dem Schlitten graviert hat. Hier wäre 29 richtig gewesen. Das Originalmodell 33 hat deutlich andere, kleinere Abmessungen als die Pistole G 29. Auf der linken Schlittenseite fehlen die Markings „Austria“ bzw. 10 mm Auto“ des Originals. Auf der rechten Schlittenseite befinden sich die Markings „HFC“, „TX543“ (beim Original ist das die Seriennummer) unter dem Hülsenauswurf sowie „Cal. 6 mm BB“ bzw. „GSG Mod. 17“ (beide sehr fein) in Mündungsnähe

Die Softairwaffe liegt gut in der Hand, es klappert nichts. Das Spannen des Schlittens gelingt mühelos. Hervorzuheben sind der Schlittenfang und der Hülsenauswurf, die den „Original“-Eindruck verstärken. Die beim Vorbild vorhandene Ladestandsanzeige unmittelbar hinter dem Hülsenauswurf ist angedeutet. Das Magazin rastet sicher ein.

Ein Kritikpunkt sind die Schußleistungen. Hier hätte ich mir eine stärkere Feder gewünscht.

 

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