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Review Softair Wingun HBM-106B  Übersicht 


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Review Softair Wingun HBM-106B

von Phoenix

Softair Wingun HBM-106B


1.Vorwort
2.Erste Eindrücke
2.1.Liefunmfang
2.2.Erster Kontakt
2.3.Feeling
2.4.Bedienung
3.Verarbeitung
3.1.Verarbeitung und Optik der Waffe
3.2.Verarbeitung und Optik des Magazins
4.Markings
5.Schussleistung
5.1.Stärke
5.2.Reichweite
5.3.Genauigkeit
6.Skirm
7.Fazit

1.Vorwort

Eigentlich hatte ich ja schon eine Sekundary, allerdings lächelte mich diese Waffe so bei softairwelt.de an, als die sie neu bekommen hatten, dass ich sie einfach haben musste! Klasse Verarbeitung und super Aussehen lockten mich in der Artikelbeschreibung. Nicht lang gefackelt, und sie von softairwelt.de erst einmal zu Review - Zwecken bekommen.
Eigentlich konnte ich gar nichts über sie in Erfahrung bringen, da sich noch ziemlich neu war … was soll’s, man kann sich ja nicht nur auf Meinung anderer stützen.


 

2.Erste Eindrücke
2.1.Lieferumfang

• Energie max.: 0,5 Joule
• HopUp: Ja
• Kaliber: 6,0mm
• Munition: 100 Stück 6mm BB 0,12gr
• Magazinkapazität: 15
• Farbe: Schwarz
• Gewicht: 519 Gramm
• Länge: 19,0 cm
• Maßstab: 1-1
• Material: schlagfestes ABS und viel Metall
• System: Einzelschuß Federdruck
• Hersteller: Wingun

2.2.Erster Kontakt

Als die nette Frau vom DPD mir das Paket in die Hand drückte, hatte ich es eine Minute später schon offen. Gut eingerahmt von Styropor“fizzeln“ und in einer Styroporpackung eingehüllt lag da meine neue Wingun. Als erstes viel mir diese Fette Magazin auf. Als ich die Pistole vorsichtig aus der Packung nahm, musste ich fast lachen. Das Teil war so was von leicht … als das Magazin dann aber drinsteckte, was ungefähr 70% des ganzen Gewichts ausmachte, war die Waffe perfekt ausbalanciert und gute 600Gramm schwer, ca. halb soviel wie eine echte Handfeuerwaffe.

Größenvergleich mit Tastatur (habt ihr direkt vor euch ^^) :

2.3.Feeling

Wie schon gesagt: Das Ding war mit Magazin gut schwer und gut auf den Griff ausbalanciert. Ein „RubberGrip“ machte das Feeling am Griff perfekt. Die Waffe lag schön weich und sicher in der Hand. Das Spannen der Feder verlief auch ohne Probleme, man hatte recht guten Halt an dem Schlitten, sollte allerdings schon etwas Kraft in den Armen haben.
Der Abzug war sehr gut zu erreichen, und davor wurde auch gut Platz gelassen, falls man z.B. Handschuhe angezogen hat.

2.4.Bedienung

Magazin laden, einstecken, spannen, abdrücken. Dabei noch versichern, dass die Sicherung nicht eingeschaltet ist. Der kleine Schieber für die Sicherung ist allerdings etwas schwer zu betätigen.
Der Abzug lässt sich ganz leicht abdrücken ohne große Probleme. Der Schlitten ist auch gut greifbar. Die Magazinhalter-Taste ist leicht zu erreichen, allerdings wird dazu etwas Kraft benötigt.
Vor dem Abzug ist unterhalb des Laufes eine „Schiene“ angebaut, an der sich z.B. (ich weis, verboten) eine Taschenlampe oder Laserpointer anbringen lassen würde.
Mit deinem Kleinen Hebel über den Griff kann sich der Schlitten hinten Einrasten lassen.

 

3.Verarbeitung
3.1.Verarbeitung und Optik der Waffe

Also als erstes will ich einmal das Aussehen ansprechen. Dieses überzeugt mich nämlich voll und ganz! So eine schlichte, und doch stylische Pistole habe ich selten gesehen! Das silberne „Teil“ im Lauf passt einfach fantastisch zusammen mit dem Griff und schnellem Abschluss vorne. Wer allerdings denkt, dass dieses nach Metall aussehende „Teil“ tatsächlich aus Metall ist, hat falsch gedacht. Was gut aussieht, ist leider nur billiges Plastik. Schade!

Die Verarbeitung ist zum einen Teil sehr gut, zum anderen schlecht.
Die vielen Metallteile im Inneren der Waffe sind Klasse! Das ABS ist auch super gegossen und man sieht keine nennenswerte Gussrahmen (außer vielleicht an der Unterseite der Waffe).
Trotzdem gibt’s eben auch dicke Minuspunkte. Die Innereien der Pistole sind vom Aufbau ziemlich identisch mit der Walther P99, und die Probleme mit dem „Rausspringen der Kugeln“ gibt es bei dieser Waffe in verstärkter Form leider auch. Mir ist gleich am Anfang eine rausgehüpft und irgendwo stecken geblieben. Die Kugel wollte auch mit Schütteln und Rütteln nicht mehr raus. Also das Ding aufgemacht, Kugel an einer unmöglichen Stelle gefunden und herausgenommen, Waffe wieder zu … dabei ist mir ein Fehler unterlaufen und ich musste ewig in den Innereinen der Waffe rumspielen, bis sie wieder funktionierte.
Das muss echt nicht sein! Zudem kann es passieren, dass beim „repetieren“ der Pistole einfach so die eben geladene Kugel vorne herausfällt. Mitten im Skrim ist das nicht sehr vorteilhaft, und nervig allemal!
Waffe also nur im Notfall aufmachen, und außerdem verfällt eigentlich dann die Garantie des Herstellers, also: Finger weg!

Zur metallenen Mechanik der Waffe hab ich noch ein kleines Video bei meinem Eingriff gemacht:

Video (.mov Datei, 2,6MB)

3.2.Verarbeitung und Optik des Magazins

Wie ganz zu Anfang gesagt: Das Magazin ist recht groß, plump und ziemlich schwer, was aber nichts negatives heißen soll! Es besteht bis auf 2 Metallschrauben an der Seite völlig aus schlagfestem ABS. Das Teil dürfte wohl mehr als einen Sturz aus dem Magazinschacht der Wingun aushalten ^^
Das Laden des Magazins ist gut ausgeklügelt: Oben kann man einzeln Kugeln reinschieben, weiter unterhalb kann man das Magazin mit deinem Speedloader laden:

Auch die nervige „KWC-Macke“, dass einem beim Magazinrausnehmen aus der Waffe 2 Kugeln entgegenkommen, bleibt aus.
Zusätzlich sieht es sehr gut aus, und bis auf eine kleine, dünne Schweißnaht an Hinter- und Forderseite des Mags. finden sich keine weiteren Guss-Stellen. Allgemein ist zu sagen, dass 15 Kugeln relativ viel für ein Pistolenmagazin sind, deshalb auch hier ein großer Pluspunkt. Leider wackelt es ein bisschen in der Wingun HBM-106B.
Trotzdem: Ein sehr gut verarbeitetes Magazin!

 

4.Markings

Auf einer Seite ist zu erkennen: Energie 0.5 Joule
SPORT 106 6mm BBHBM 106
(und noch eine Seriennummer – siehe Bilder)

Auf der anderen Seite: WARNING: MISUE MAY CAUSE SEVERE INJURIES.
MADE IN TAIWAN WINGUN


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