Review Softair Sniper M160-A1 RIS Federdruck
Von Noniflo

Gliederung:
1. Vorwort
2. Verarbeitung
3. Hopup
4. RIS
5. Magazin
6. Stärke
7. Schusstest
8. Fazit
Vorwort:
Ich wollte mir schon länger ein Snipergewehr zulegen, habe es aber nicht getan, da Snipers idR recht teuer sind. Nun habe ich mir die Sniper M160-A1 RIS Federdruck zugelegt.
Ich bin von dieser Waffe sehr überzeugt. Die folgenden Argumente werden es zeigen:
Verarbeitung:
Ein sehr schön verarbeitetes Modell, dass den Eindruck einer gelungenen 1:1 – Nachbildung vermittelt. Allerdings kann man die Naht bei genauerem hinsehen deutlich erkennen.
Die Kimme ist mehrstufig verstellbar und aus Metall, daher ist sie sehr robust. Auch der Spannhebel ist aus Metall. Allerdings ist der Mündungsfeuerdämpfer des Laufs komplett aus ABS, was somit leichter abbrechen kann.
Das Gewehr wiegt stolze 3 kg, was sie zu den schwereren Softairwaffen im ganzen Shop macht.
Das meiste Gewicht ist im Schaft, was ich auch gut finde, weil wenn die Waffe am Lauf schwerer wäre, müsste man sich beim Zielen viel mehr anstrengen. Bei der Waffe wackelt und klappert nichts, bis auf die Montageringe für einen Gurt, aber das ist ja selbstverständlich.
Hopup:
Das Hopup ist stufenlos einstellbar, durch das Rad (siehe Bild) am Magazinschacht, daher kann man das Hopup kaum einstellen, wenn das Magazin eingesetzt wurde. Man muss allerdings sehr lange drehen bis das Hopup ganz drin bzw. draußen ist was ich aber nicht wirklich schlimm finde.

RIS Schienensystem:
Beim Kauf der M160-A1 RIS ist auch eine RIS Schiene dabei, die leicht anzubringen ist. Man kann daran sehr viele Dinge anbringen, wie z.B. ein Scope. Die RIS Schien wird ganz einfach aufgesteckt und dann durch eine Schraube befestigt. Sie sitzt einwandfrei ohne zu wackeln.

Magazin:
Das Magazin besteht komplett aus ABS, wiegt aber recht viel. Es fasst zwischen 30 und 40 Kugeln. Es kann nur mit einem Speedloader beladen werden, der aber beiliegt.
Der Nachteil an diesem Magazin ist aber dass die letzten 4 Kugeln nicht mehr verschossen werden können.

Das Magazin muss beim rausnehmen nach vorne rausgezogen werden, da es sonst klemmt; ebenso beim einsetzen.

Stärke:
Ich finde die M160 insgesamt sehr stark und genau. Da ich aber kein Chronometer habe, nahm ich Papier und die Waffe schaffte es durch 7 Blätter Papier.
Schusstest:
Meiner Meinung nach liegt es am Schützen, wie ein Schusstest ausfällt aber ich habe trotzdem einen gemacht:
Aus ca. 10 Meter mit 0,12 g Kugeln auf eine Zielscheibe mit ca. 10 cm Durchmesser trafen die Kugeln insgesamt weit links oben ein.
Aus ca. 10 Meter mit 0,20 g Kugeln auf ein Zielscheibe mit ca. 10 cm Durchmesser trafen die Kugeln mit einem leichten Drall nach links oben auf die Zielscheibe.
Ich würde 0,20 g Kugeln empfehlen.
Ich würde sagen sie trifft sehr gut, was unter anderem an dem lang gezogenen Aluminium Lauf liegt.
Fazit:
Für 50€ ist die M160-A1 RIS Federdruck eine sehr gute Softairwaffe und ich kann sie nur weiter empfehlen.
Pro:
- Wichtige Teile sind aus Metall
- Sehr gute Schussleistung
- Gewicht
- Langer Aluminium Lauf
- Stufenlos einstellbares Hopup
- RIS Schienensystem ist leicht anzubringen
Contra:
- Magazin (letzte Kugeln werden nicht verschossen )
- Hopup ist schwer erreichbar, wenn das Magazin drin ist
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