Home FAQs / Hilfe Kontakt
    8.2.2012
Suche


PayPal-Bezahlmethoden

Sofortüberweisung

 Mitglied

VDB


Top Suchbegriffe:
Sniper | mp5 | pumpgun | M4 | g36 | p99 | uzi | P90 | g36c | desert eagle |  
Review Softair Well R5  Übersicht 


info von uns:
Für den Inhalt und aller Daten der Reviews sind alleine die Autoren zuständig und verantwortlich.
Wir verändern nichts daran - alleine die Formatierung ist an den Shop angepasst.

softairwelt.de


Review Softair Well R5 von M.R .

Inhalt:

  1. Vorwort
  2. Softair / Zubehör
  3. Technische Daten
  4. Schussleistung
  5. Alternativen
  6. Fazit

1. Vorwort

Man übertreibt wahrscheinlich nicht, wenn man die MP5 als eine der bekanntesten Maschinenpistolen bezeichnet. Die Mp5 gibt es in vielen verschiedenen Ausführungen, wie etwa die MP5 K, die kompakteste Version der MP5.
Doch nun zur Softair. Die Well R5 entspricht der MP5 N (`N´ für `Navy´). Entschieden habe ich mich eigentlich aus dem Grund für ausgerechnet die Well R5 weil sie in den ganzen Foren, etc. immer relativ gut bewertet worden ist und so gut wie überall die gute Schussleistung hervorgehoben wurde. Jedoch jetzt genug des Geschwafels, nun zum Test.

2. Softair/Zubehör

Die Lieferung erfolgte ganz normal relativ schnell per DPD. Auffallend am Karton der Softair war, dass er äußerlich recht schlicht war, keine großen Bilder, etc. ..., nur ein GSG-Aufkleber befand sich in der Mitte.

Im Lieferumfang waren :

  • die Softair
  • ein 340 BB High-Cap Magazin
  • etwa 200 0,12 gr. Probe BB´s
  • ein 8,4 Volt 1100 mAh NiMH Akku
  • ein 300 mAh Ladegerät
  • ein Laufreinigungsstab falls BBs den Lauf verstopfen
  • ein kleiner Imbussschlüssel, damit man einstellen kann, wie stark der Motor an die Gearbox gepresst wird
  • ein Tragegurt
  • jedoch keine Bedienungsanleitung ( wahrscheinlich ein Einzelfall )

Die Softair :
Zur Softair kann man eigentlich nur Gutes sagen, es gibt fast keine Mängel.
Das Gehäuse der Softair besteht zwar komplett aus ABS, macht aber einen sehr soliden Eindruck. Es knarrt nichts, man kann die Waffe nicht verwinden, der Lauf ist fest verklebt.
Alles in Allem sehr stabil. Das ABS ist an den meisten Stellen glatt, nur an der Schulterstütze, der Triggergroup und dem Lauf ist es leicht aufgeraut, was ein gutes Griffgefühl gibt. Zudem ist die Waffe ziemlich gut ausbalanciert.
Aus Metall sind nur die Teile, die auch wirklich belastet werden, wie der Repetierhebel, der Feuerwahlschalter, der Abzug, die Motorabdeckplatte unten am Griff und die Schienen der Schulterstütze. Ebenfalls aus Metall ist die Gearbox, deren Zahnräder auch aus Metall sind. Der Lauf besteht zudem aus Messing und lässt sich wie gesagt absolut nicht verwinden, verdrehen oder verschieben, ein großes Lob an Well. Kleinteile wie Bolzen und die zwei Tragegurthalterungen sich auch aus Metall.
Die Schulterstütze kann man 3-Fach verstellen. Einmal ganz eingeschoben, diese Position eignet sich meiner Meinung nach am wenigsten zum Schießen, da man mit dem Handgelenk meistens gegen den Anschlag der Schulterstütze stößt. Wenn man die Softair möglichst kompakt haben möchte aber dennoch mit einem halbwegs guten Handling empfiehlt sich die mittlere Einstellung. Das beste Handling hat man natürlich mit einer voll ausgezogenen Schulterstütze. Hiermit kann man auch am ruhigsten zielen.


Den Feuermodus kann man über den Heckler&Koch-tyischen Drehknopf einstellen, der sich von beiden Seiten bedienen lässt. Im Dauerfeuer schießt die Softair etwa 250 bis 300 Kugeln pro Sekunde, je nach Ladezustand des Akkus. Für möglichst präzise Schüsse eignet sich am besten der Semi-Feuermodus. Zusätzlich kann man den Feuerwahlhebel noch auf `Save´ stellen.
Dann zu den Markings. Auf der Softair befinden sich lediglich auf beiden Seiten die Feuerwahlpiktogramme und auf der dem Schützen abgewandten Seite auf dem Magazinschacht ein kleiner GSG-Schriftzug. Alle Markings sind sauber und deutlich zu lesen.

Zwei Mängel sind mir an der Softair aufgefallen :
Der erste und unkritischste : An den Metallteilen blättert zum Teil massiv die Farbe ab. Da ich vor einiger Zeit bereits schon einmal eine andere Well R5 in der Hand hatte, bei der ebenfalls die Farbe abging, scheint dies nicht unbedingt ein Einzellfall zu sein. Diesen, zu Glück nur unkritischen Mangel kann man jedoch mit einem schwarzen wasserfesten Filzstift wieder beheben.

Der zweite beeinträchtigt dann schon etwas die Funktionalität : Es kann zum Teil vorkommen, dass, wenn man längere Zeit im Semi-Feuermodus geschossen hat, der Abzug durchrutscht, und die Softair nicht mehr schießt. Glücklicherweise hilft in diesem Falle das kurze Schießen im Vollautomatik-Feuermodus. Wenn man dann wieder in den Semi-Feuermodus zurückschaltet hat es bei mir bis jetzt immer wieder funktioniert. Eine Sache kann man auf jeden Fall tun, um dies zu vermeiden :
Den Abzug ganz durchziehen und erst dann wieder loslassen, wenn sich der Schuss gelöst hat. Damit sollte dies in der Regel nicht mehr auftreten.

Das Magazin :
Das Magazin ist ein Rädchen-Magazin mit einem Fassungsvermögen bei der großen Version von 340 BB´s. Das Magazin besteht komplett aus Plastik und wirkt etwas klapprig, es könnte stabiler sein. Außerdem sitzt es etwas wackelig im Schacht.
Jedoch sehr positiv ist, das es bei gut gespannter Feder auch im Dauerfeuer fast keine Leerschüsse gibt. Ein Nachteil von Rädchenmagazinen ist jedoch, dass das Rädchen die Kugeln nicht mehr ganz nach oben schaufeln kann, wenn kein BB-`Nachschub´ vorhanden ist. Das heißt, dass die letzten etwa 20 Kugeln nicht verschossen werden können.

Das unten im Bild abgebildete Magazin ist komplett aus Metall und fast etwa 50
Kugeln ( auf einigen Bildern sieht man es ). Meiner Meinung nach passt es vom Aussehen her besser zur Softair. Es ist ebenfalls auf www.softairwelt.de erhältlich.
Funktionieren tut das Rädchenmagazin so :
Zuerst füllt man, indem man die Patronenatrappen zurückschiebt die Kugeln in das Magazin. Dann dreht man einige Male an dem Rädchen an der Unterseite des Magazins. Man sollte jedoch nicht zu oft drehen, damit die Feder im Magazin nicht überdehnt wird. Nun kann man das Magazin einstecken und losschießen. Nach etwa 80 Kugeln muss man das Rädchen dann wieder einige Male drehen.

Der Akku :
Der Akku ist ein 8,4 Volt NiMH Akku mit 1100 mAh Kapazität
( kein Memory-Effekt! ) und hält etwa 1000 Schuss lang. Das beigelegte Ladegerät lädt mit 300 mAh. Man muss den Akku mit diesem Lädegerät etwa 3 1/2 Stunden laden ( laut der Formel, die im Internet kursiert (Anmerkung von Softairwelt: Die Formel ist in den FAQs zu finden.) ).
Das Akkufach befindet sich direkt unter dem Lauf. Da das Akkufach sehr eng ist, braucht man Anfangs etwas Übung, damit man den Akku ohne Probleme einlegen kann. Gut ist, dass die Softair auch eine Sicherung eingebaut hat, die den Motor schützen soll.

Der Tragegurt :
Am besten ist es, man verwendet den Tragegurt gar nicht erst, da er einen ziemlich lapprigen Eindruck hinterlässt. Ich habe zum Testen einfach mal angezogen und dann ist er auch schon gerissen.

Das Hop-Up :
Das Hop-Up ist von außen einstellbar, über einen kleinen Hebel im Akkuschacht.
Der Hebel hat ein wenig Spiel, man kann das Hop-Up jedoch trotzdem sehr fein einstellen. In der schwächsten Einstellung fliegen die Kugeln kaum 20 Meter weit, bei der Stärksten dann an die 40 Meter.
Die besten Einstellung ist, wenn man den Hebel zwischen der Mitte und ganz stark hat. Dann fliegen die Kugel etwa 25 Meter lang relativ gerade, insgesamt dann etwa 30-35 Meter. Es ist jedoch so, dass man Anfangs ( vor jedem Match, nicht einmal ganz am Anfang ) die Softair kurz `einschießen´ muss und unter Umständen das Hop-Up noch ein bisschen korrigieren muss. Ab und zu kommt es auch mal vor, dass eine Kugel entweder zu stark nach oben zieht oder nach 20 Metern schon wieder am Boden ist, dies sind jedoch dann Einzelfälle.

Der Imbussschlüssel :
Der im Lieferumfang enthaltene Imbussschlüssel ist dazu da, um einzustellen, wie stark der Motor von unten an die Gearbox gepresst wird. Am besten ist es, wenn man die Einstellung so lässt, wie sie von Werk aus ist, denn wenn man zu stark anzieht hört man die Zahnräder im Inneren der Gearbox knirschen.

3. Technische Daten

Die Abmessungen und das Gewicht wurden von mir gemessen und beziehen sich nur auf dieses Modell. Die Schussleistung wurde freundlicherweise von www.softairwelt.de für mich gemessen.

Modell : Well R5
Länge : 55,5 cm bis 65,5 cm
Gewicht mit Akku ohne Magazin : ca.: 1,5 kg
Akku : 8,4 V 1100 mAh NiMH
Ladegerät : 300 mAh
Magazinkapazität
( langes Magazin ) : 340 BB´s
Feuerrate : 250 bis 300 Schuss
Feuermodi : Safe, Semi, Full
Probemunition : ca.: 200 BB 0,12 gr
Schussenergie
( bei meiner ) : 0,35J bis 0,41J ( 59,21m/s bis 63,87m/s )

4. Schussleistung

Freundlicherweise hat www.softairwelt.de vor dem Versand die Schussleistung meiner Softair gemessen. Die durchschnittliche Mündungsgeschwindigkeit war 61,15 Meter/Sekunde. Das Minimum lag bei 59,21 m/s und das Maximum bei 63,87 m/s. Die Durchschnittsenergie lag bei 0,37 Joule. Das ist jetzt zwar nicht übertrieben stark, aber doch noch ausreichend.
Bei dem Schusstest habe ich kniend auf eine A4 großes Blatt aus einmal 15 Metern und einmal 18 Metern Entfernung geschossen. Ich habe an dieser Stelle jetzt keine Zielscheiben eingescannt sondern nur die Trefferquote ausgerechnet. An diesem Tag war es relativ windstill. Geschossen wurde mit 0,20 gr BB´s, da diese meiner Meinung nach die Besten für diese Softair sind.

15 Meter : 70 % Treffer
18 Meter : 53 % Treffer

Auf das Ziel in 15 Metern Entfernung wurden 100 Schuss abgegeben, auf das in 18 Metern Entfernung 60 Schuss.

5. Alternativen

Die beste Alternative wäre meiner Meinung nach die Well R5-Enhanced, die hätte dann auch noch das Gehäuse größtenteils aus Metall oder die Well R6 (-Enhanced).
Eine weitere Alternative wäre die M4 A1 SOC von DBoys , die ist eventuell sogar etwas stärker.

6. Fazit

Mit der Well R5 bekommt man eine rundum gute Softair, die zwar ein paar Mängel aufweist, die aber nicht weiter problematisch sind.
Sie könnte jedoch ( meiner Meinung nach ) etwas stärker sein. Da ich jedoch schon einmal eine R5 in der Hand hatte, bei der zum Teil die Schrauben fehlten oder nur zur Hälfte eingeschraubt waren und im Inneren etwas herumrutschte vermute ich, dass der Kauf einer R5 wohl immer mit etwas Glück verbunden ist. Bekommte man dann jedoch auch Eine ohne Probleme, dann ist diese richtig gut. Würde man der R5 maximal 10 Punkte geben, dann bekäme sie wahrscheinlich um die 7 Punkte.

Pro & Contra :
+ gute Schussleistung
+ stabiles Gehäuse
+ Metallgearbox
+ gutes Feeling
+ großes Magazin
+ hohe Schussfolge
+ guter NiMH Akku

- schlechter Tragegurt
- zum Teil blättert die Farbe ab

Dieses Review darf nicht ohne meine Erlaubnis auf anderen Webseiten veröffentlicht werden. Das Copyright liegt bei mir! M.R.

 

Warenkorb

0 Artikel im Warenkorb

Kunde  
e-mail
Passwort
Kundenbereich...

Softair Reviews  
- 0,20 Gramm 3000 Blaster Devil
- 0,20 Gramm 4000 Hidd ECO BIO BBs
- 0,25 Gramm 3000 Blaster Devil
- A74 A.P.S. Vollmetall Echtholz EBB
- Beretta 92 FS
- Beretta M93R GBB
- Colt National Match Heavy Weight
- CZ 75
- CZ 75 D Compact
- CZ 75D Compact CO2 cal. 6mm
- Desert Eagle .50AE Heavy Weight Chrom
- Elite Oberschenkelholster gepolstert
- G3A3 Tokyo Marui
- G3 SAS
- G36C M85
- G36C mit Metallgearbox - G608
- HA - 119 Modell 17
- Hartschale Oberschenkelholster groß
- Hi-CAPA 3.8 Type A BlowBack Gas
- H&K USP Tactical AEP
- M1911 Classic
- M4A1 Carbine
- M4 A1 SOC
- M92F Tokyo Marui
- MP5 Montage deluxe
- MP5K A3 Tokyo Marui
- MP5K Vollmetall
- MP7 A1 Gas GBB
- Pumpgun M180 D1
- R5 Well
- SIG SAUER SP2022 H.P.A BAX
- Sniper M14 SOCOM RIS Federdruck
- Sniper M160-A1 RIS Federdruck
- Swiss Arms M6
- Tactical Profi Weste
- Top Point III
- Taurus PT24/7
- Taurus PT92
- Taurus PT92 Chrom HPA
- Walther P99 Euro
- Walther Top Point II
- Wingun HBM-103BL
- Wingun HBM-106B
 
copyright softairwelt.de