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Review Softair Walther P99 Euroversion  Übersicht 


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Für den Inhalt und aller Daten der Reviews sind alleine die Autoren zuständig und verantwortlich.
Wir verändern nichts daran - alleine die Formatierung ist an den Shop angepasst.

softairwelt.de

 

Review Softair Walther P99 Euroversion mit Ersatzmagazin


Ersteindruck
Sobald man die Waffe einmal in den Händen hält, will man sie nicht mehr loslassen. Da das Magazin mit Eisen beschwert ist, ist die Waffe super ausbalanciert und es macht richtig Spaß mit ihr zu spielen. Die P99 ist hauptsächlich aus stabilem ABS-Kunststoff gefertigt, was man aber nicht wirklich sieht und von einigen Metern Entfernung ist sie sehr leicht mit einer echten Waffe zu verwechseln. Das Gewicht ist OK, wobei von einigen vielleicht eine schwere Pistole bevorzugt wird um auch noch ein wenig näher an das Original heranzukommen.

Wertung: 8 von 10 Punkten (wegen dem Gewicht und dem Kunststoff)



Daten der Softair (Quelle: Softairwelt)

  • Energie max.: 0,5 Joule
  • Hop-Up: Ja
  • Kaliber: 6,0mm
  • Munition.: 100 Stück 6mm BB
  • Magazinkapazität: 12
  • Farbe: Schwarz
  • Gewicht: 450 Gramm
  • Länge: 18,0 cm
  • Höhe: 12,9 cm
  • Maßstab: 1-1
  • Material: schlagfestes ABS und Metall
  • System: Federdruck
  • Hersteller: Umarex
  • ab 14 Jahren


Hop-Up

Die Walther P99 ist mit einem Hop-Up ausgestattet. Dieses System wurde entwickelt, damit die Kugeln weiter fliegen und nicht so schnell zu Boden fallen. Das Hop-Up funktioniert durch eine Rückwärtsdrehung der Kugeln, womit die Kraft der Erdanziehung ausgeglichen wird. Besonders beim skirmen ist diese Technik von großem Nutzen, da dadurch auch schwerere (0,2 Gram) Kugeln benutzt werden können, die sich von äußeren Einflüssen, wie Wind oder Niederschlag nicht so sehr beeinflussen lassen. Dadurch wird die Flugbahn der Kugeln gerade und stabil.


Verarbeitung

Die Verarbeitung ist verblüffend gut für eine Softair in dieser Preisklasse. Das komplette Gehäuse ist, bis auf den Safety Drehknopf komplett aus ABS-Kunststoff, welcher aber sehr sorgfältig verarbeitet ist und nirgendwo spitze Kanten oder Ecken aufweist.
Vor dem Abzug ist extra ein großer Freiraum gelassen, dass es auch im Winter mit dicken Handschuhen nicht zu Problemen kommt.

Das Repetieren (Zurückziehen des Schlittens) ist nicht sehr einfach und kann bei den ersten paar Malen dazu führen, dass man sich ein wenig Haut einquetscht. Dieses Problem behebt sich mit ein wenig Erfahrung aber schnell von selbst. Das Repetieren mit Handschuhen ist auch gewöhnungsbedürftig, weshalb ich keine Woll- oder Flieshandschuhe empfehlen kann. Mit etwas besseren Handschuhen, wie Skihandschuhen gibt es allerdings keine Probleme.
Sobald man repetiert hat, ist am hinteren Laufende ein roter Punkt zu sehen, der den geladenen Zustand der Waffe anzeigt.


Beim Betätigen des Abzugs wird die Kugel mit recht hoher Genauigkeit aus dem Lauf geschossen.

Das Zerlegen der Waffe ist nicht zu empfehlen, da dann die Garantie verlischt und sie sehr schwer wieder zusammen zu bauen ist.

Zur Verarbeitung bleibt noch zu sagen, dass sowohl der Abzug, als auch der Hebel um das Magazin fallen zu lassen, sehr gut und massiv gearbeitet sind und es dort wohl nie Probleme geben wird.

Als letzten Punkt kann man noch aufführen, dass das Verwenden minderwertiger Munition sich sehr stark auf die Waffe ausübt und die Kugel eventuell auch stecken bleibt. Wenn man gute Munition verwendet, fliegt die Kugel aber super.

Wertung: 8 von 10 Punkten (wegen dem gewöhnungsbedürftigen, schweren Repetieren)


Das Magazin

Das Magazin ist äußerlich aus Plastik und von innen mit einem Metallklotz gefüllt. Dieser verleiht der Waffe einen guten Halt in der Hand, da der Schwerpunkt der Waffe somit sehr weit unten liegt. Das Befüllen ist nicht so gut geregelt. Man muss jede Kugel einzeln hereindrücken, was auch nicht immer leicht geht. Die Verwendung eines Schnellladers ist dadurch nicht möglich. Die Kapazität von 12 Kugeln ist auch nicht sehr hoch, weshalb bei einem Skirm mindestens eins, besser zwei Ersatzmagazine benötigt werden.

Wertung: 7 von 10 Punkten (wegen schwerem Befüllen und nicht all zu hoher Magazinkapazität)


Die Markings

Die Markings sind exakt wie auf der Originalwaffe auch auf der Softair vorhanden. Vorne am Lauf ist, sowie am Griffende ist das Walther Logo zu sehen. Der Schriftzug P99 ist ebenfalls beidseitig am Lauf vorhanden. Die Angaben ‚kal. 6mm BB', sowie ‚Energy < 0,5J', als auch der Hinweis ‚READ SAFETY MANUAL' sind dezent auf der Pistole verteilt und stechen nicht sofort ins Auge, wie der P99 Schriftzug und das Walther Logo.

Wertung: 10 von 10 Punkten (Keine Mängel! Nicht zu viele und auch keine herausstechenden Sicherheitswarnungen)


Schussverhalten

Geschossen wurde auf eine 20x20cm Zielscheibe in der Entfernung 5 Meter, da diese Waffe auf 10 Meter nicht so genau schießt. Die Waffe wurde aufgelegt um ein vom Können des Schützens unverfälschtes Ergebnis zu bekommen. Zuerst habe ich mit 0,12 Gramm Munition geschossen, die aber wegen des Hop-Up's schon bei 5 Metern nach oben wegzog. Bei dem Schusstest wurde deshalb auf den unteren Rand der Zielscheibe gezielt, damit die Kugeln nicht oben drüber hinwegfliegen. 0,2 Gramm Munition hingegen schießt sehr genau, aber schaut euch einfach die Bilder an.
Ich habe absichtlich keine Test mit CDs gemacht, da mir diese zu wertvoll sind und nichts über die Kraft, geschweige denn die Genauigkeit der Softair aussagen. Auch auf einen Karton zu schießen halte ich nicht für sinnvoll , da jeder Karton eine unterschiedliche Dicke hat.

Wertung: 8 von 10 Punkten (wegen einiger Ausreißer zur Seite)



Skirmtauglichkeit

Als Zweitwaffe kann man die P99 sehr gut verwenden, da sie sehr präzise schießt. Mit 0,2er Munition schießt sie zwar nicht super weit, aber sehr genau.
Als Primärwaffe macht die Pistole einen riesen Spaß, auch wenn ich für diese Zwecke 0,12 Gramm Munition empfehle, da diese eindeutig weiter schießen. Wenn man sie allerdings wirklich als Primärwaffe benutzen will benötigt man mindestens 2 Ersatzmagazine, da 12 Kugeln sehr sehr schnell verschossen sind. Ich selbst besitze noch eine M4 Navy Commando, mit der ich auch sehr gerne spiele, aber als ich mit der P99 anfing, wollte ich sie nicht mehr aus den Händen legen.

Wertung 8 von 10 Punkten (wegen Magazinkapazität)



Schussleistung

Die Schussleistung der Walther P99 ist selbstverständlich von der Munition, sowie von dem Wind und Niederschlag abhängig. Als Mittelwert kann ich für das Schießen draußen eine Reichweite von etwa 26 Metern angeben, die sich auf eine Kugel vom Gewicht 0,12 Gramm und einer Schusshöhe von etwa 1,70 Meter bezieht. Eine Kugel mit dem Gewicht von 0,2 Gramm verringert sich die Schussweite auf 18-19 Meter. Die Reichweite ist deshalb auf jeden Fall Skirm tauglich und die Waffe ist deshalb auch als Primärwaffe einsetzbar.

Wertung: 10 von 10 Punkten (Das sind alle Anforderungen, die man an so eine Waffe stellen kann)


Preis/Leistung

Das Preis/Leistungsverhältnis stimmt auf alle Fälle. Die Reichweite ist für diesen Preis beträchtlich hoch und für so wenig Geld bekommt man nur selten so viel geboten. Sie übertrifft sogar manche Softairs mit einer goldenen Feder. Trotzdem ist es teilweise schwer gegen andere Springgewehre, wie z.B. die G3 anzukommen, weshalb man sich das mit der Primärwaffe noch mal überlegen sollte.

Wertung: 9,5 von 10 Punkten (ein wenig mehr Reichweite wäre vielleicht noch wünschenswert)


Gesamtwertung: 68,5 von 80 Punkten

Fazit

Ideal für jeden Anfänger, der mal in die Welt des Softairsports reinschnuppern will, aber auch für erfahrene Spiele als gute Sekundärwaffe zu gebrauchen. Allein der Anblick ist es eigentlich wert sie zu kaufen und sie ist damit eine gute Investition.


© by Kai Franke
Anfragen wegen Verwendung bitte an kai.s.franke@web.de


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