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Review Softair Beretta 92 FS |
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softairwelt.de
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Review Softair Beretta 92 FS


Ersteindruck
Als ich die Packung öffnete, klappte mir als erstes einmal die Kinnlade herunter. Dieses detailgetreue Modell sah der Realsteel-Version der Beretta 92 FS verdammt ähnlich (allerdings konnte ich bisher nur die CO²- Version in den Händen halten, die allerdings wie das Vorbild auch aus Stahl gefertigt ist. Zum Großteil ist die Beretta aus stabilem ABS- Kunststoff gefertigt, welcher aber wirklich nicht nach Kunststoff aussieht. Auf weitere Details bei der Verarbeitung wird im nächsten Teil genauer eingegangen.. Als ich sie in meine Hand nahm, bemerkte ich direkt, wie gut sie in der Hand lag. Das Gewicht ist akzeptabel, man hätte das Modell meinem Geschmack nach noch ca. 100 Gramm schwerer machen können. Alles in allem kann sich sagen: Es war Liebe auf den ersten Blick.
Wertung: 9 von 10 Punkten (wegen des leichten Gewichtes)
Daten der Softair (Quelle: Softairwelt )
Energie max.: 0,5 Joule
Hop-Up: Nein (Anmerkung des Autors: Das Hop-Up wurde durch die Golden Spring- Technologie ersetzt, mehr Informationen dazu im Review)
Kaliber: 6,0mm
Munition.: 100 Stück 6mm BB neongrün
Magazinkapazität: 12
Farbe: Schwarz
Gewicht: 355 Gramm
Länge: 21,8 cm
Höhe: 13,8 cm
Maßstab: 1-1
Material: schlagfestes ABS
System: Federdruck
Hersteller: KWC
ab 14 Jahren
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Erklärung: Golden Spring- Technologie
Anstatt des Hop-Up's wurde bei dieser Softair eine neue Technik eingesetzt, um die Schussleistungen zu verbessern. Die erstaunlich gute Schussleistung dieser Softair entsteht aus dem Zusammenspiel der Goldenen Feder, dem sehr hochwertigen Lauf und den mitgelieferten und auch separat erhältlichen Cybergun Airblister BB's green (meiner Meinung nach die Besten 0,12 Gramm BB's). Wie man bei den Schusstests sieht, kommt die Waffe mit diesen Kugeln am besten zurecht, doch zum Skirm sind trotzdem 0,2 Gramm BB's zu empfehlen, da sie eine stabilere Flugbahn haben und man mit ihnen problemlos einen Menschen treffen kann, auch wenn sie auf kurze Distanzen nicht so präzise sind wie die Leichteren Kugeln. Dafür aber eignen sich die leichten Kugeln perfekt zum Zielschiessen.
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Verarbeitung
Die Softair
Die Verarbeitung ist eine der besten, die ich bis jetzt im <0,5 Joule Bereich gesehen habe. Hier wird eindrucksvoll gezeigt, dass man keine 60 € oder mehr ausgeben muss, um ein Spitzenmodell zu erstehen. Der Matte ABS- Kunststoff sieht echtem Stahl sehr ähnlich. Mit ihren 355 Gramm liegt die Waffe sehr gut in der Hand und dank der Rauhen Griffschalen droht man selbst mit glatten Handschuhen (z.B. aus Leder oder Neopren) nicht vom Griff abzurutschen. Das ganze äussere der Waffe ist bis auf die vier Schrauben, die die Griffschalen am Handgriff der Softair befestigen, durchgehend aus stabilem ABS- Kunststoff gefertigt. Sobald man die Softair spannt, was erstaunlich leicht von statten geht, wird der Hahn nach hinten geschoben und rastet anschliessend ein. Meiner Meinung nach ein wirklich nettes Feature. Wenn man den Abzug betätigt, schiebt sich auf der Rechten seite der Waffe eine Art Schiene nach vorne (in richtung Laufmündung), die bei der echten Waffe den Hahn spannt (bei der Echten wird der Hahn während dem betätigen des Abzugs gespannt und wieder losgelassen, diesen Vorgang nennt man Double Action da mit einer Bewegung zwei Aktionen an der Waffe ausgeführt werden). Wenn man den Abzug dann bis zum Ende durchdrückt, flitscht der Hahn wieder nach vorne auf den Schlitten und Die Kugel wird mit einer enormen Geschwindigkeit aus der Softair geschossen, dazu aber mehr bei den Schusstests. Nun zum Inneren der Waffe: Man öffnet die Softair genau so wie die echte Waffe. Ein hebel, der sich auf der Linken der Softair befindet (über dem Abzug), wird nach unten umgelegt. Dann kann man auf der Rechten einen Bolzen hineindrücken, der am hebel befestigt ist. Nach diesem erstaunlich einfachen Vorgang kann man den Schlitten der Waffe nach vorne hin (zur Laufmündung) abziehen, er liegt auf einer Schiene. Dieses Feature habe ich sehr begrüsst, da man bei einer eventuellen Ladehemmung ( ist bei mir allerdings noch nicht aufgetreten) nicht die Softair aufschrauben muss. Auf den ersten Blick sieht der Schlitten von innen aus wie der einer beliebigen anderen Softair, wenn man dann aber genauer hinschaut, erkennt man die feinen Unterschiede. Die Feder ist golden, genau wie es auf der Verpackung beschrieben ist. Wenn man die Feder, die den Schlitten zurückschnellen lässt nachdem man ihn gespannt hat zusammendrückt, bekommt man klare Sicht auf den inneren Lauf, der aus Messing zu bestehen scheint. Der Lauf ist durchgehend, von der Mündung bis zur Druckluftkammer. Alles in allem ist die Verarbeitung sehr zufriedenstellend, doch zwei kleinere Mäkel sind mir aufgefallen: 1. Der Abzug besteht nicht aus Metall (was aber kein großer Nachteil ist, da er trotzdem sehr stail zu sein scheint) und 2. Die Softair wird nicht wie die Echte Waffe über einen kleinen Hebel oben am Schlitten gesichert(dort, wo der rote Punkt ist), diese Sicherung ist zwar auch beim Modell vorhanden, allerdings ist sie nicht funktionsfähig. Stattdessen wird die Softair über einen kleinen Schiebehebel gesichert, der sich auf der Rechten Seite der Softair über dem Abzug befindet (knapp unter dem Bolzen). Den Abzug sollte man auf keinen Fall im gesicherten Zustand durchdrücken, da er sonst sehr wahrscheinlich abbricht.
Wertung: 8,5 von 10 Punkten ( 1,5 Punkte Abzug wegen fehlenden Metallteilen und der Sicherung, die nicht originalgetreu ist)
Das Magazin
Auch das Magazin ist aus Kunststoff gefertigt und daher etwas leicht, doch es weist keine großen Mängel auf. Es wird etwas anders geladen als die 08/15 Magazine. Als erstes wird ein Schieber auf der rechten Seite des Magazins nach unten gezogen. Anschliessend wird ein Hebel auf der Oberseite des Magazins nach unten gedrückt, worauf eine öffnung frei wird, durch die man die Kugeln einfüllt und die Kugeln auch das Magazin wieder verlassen. Wenn das Magazin voll ist, lässt man den Hebel auf der Oberseite los und kann das Magazin in die Softair stecken. Sobald das Magazin ganz in der Waffe ist, wird auf dem Magazin ein kleiner Pin eingedrückt, der das Magazin entriegelt. Das einige Problem an dieser Methode ist, dass wenn man beim Laden schon an diesen Pin kommt, die ganzen Kugeln aus dem Magazin herauskatapultiert werden und lustig auf dem Boden herumkullern. Man lernt allerdings schnell, dies zu vermeiden. Die Kapazität von 12 Schuss ist akzeptabel, es hätten trotzdem ruhig 15 sein können.
Wertung: 7 von 10 Punkten (ein akzeptables Magazin, doch gewöhnungsbedürftig zu befüllen)
Die Markings
Alle Markings der Originalwaffe sind auch auf der Softair vorhanden. Als erstes fällt einem direkt das große Beretta Logo auf beiden Griffschalen ins Auge. Betrachet man den Schlitten auf der linken Seite, sieht man das kleine Beretta Logo (PB). Die Angaben kal. 6mm BB. G.S.G E=<0,5J sind nicht zu übersehen und recht Tief in den Schlitten eingebrannt. Nicht gerade schick, aber sehr hilfreich, falls die Softair ein mal von einem Gesetzeshüter kontrolliert werden sollte und daher zu verschmerzen. Ausserdem steht auf dem Schlitten noch: PIETRO BERETTA MOD 92FS - CAL 9. Parabellum. Direkt darunter sieht man die Lizenzhinweise: Beretta Trademarks affixed under licenses of PIETRO BERETTA & its exclusive Licensee, Western Arms. Auf der rechten Seite des Schlittens steht nur: MOD 92FS - CAL.9 Parabellum - PATENTED. Darunter Prangt das KWC Logo auf der Waffe (über der Sicherung). Daneben steht noch "Made in Taiwan".
Wertung: 10 von 10 Punkten (Prima! Alle Markings der Originalwaffe vorhanden, so etwas hat nicht jede Softair)
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Schussverhalten
Schusstests
Zu den Schusstests ist zu sagen, dass sie sicherlich von meinen miserablen Qualitäten als Schütze beeinflusst wurden. Geschossen wurde mit 0,2 Gramm HFC Super Grade BB's(welche ich nur zum Skirm empfehle, um auf Zielscheiben zu schiessen sind 0,12 Gramm besser), 0,12 Gramm Cybergun Airblisters und 0,3 Gramm Alu BB's auf die für Pistolen normalen Entfernungen 5 und 7 Meter. Die Zielscheiben waren 14*14cm groß. Auf einen CD Test oder ähnliches Wurde bewusst verzichtet, weil der meiner Meinung nach, wenn überhaupt, nur etwas über die Qualität der CD's beziehungsweise deren Hüllen aussagt. Mit der Schussleistung bin ich sehr zufrieden. Schusstests mit anderen Kugeln und größeren Distanzen kommen noch. Das Korn der Waffe ist mit einem weißen Strich versehen, welcher das Zielen auch bei schlechten Lichtverhältnissen gut möglich macht. Nun aber lasse ich die Bilder sprechen.


(die deutlich sichtbaren Ausreisser bei den 0,2g Tests waren meine Schuld)


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Skirmtauglichkeit
Als Zweitwaffe ist die Beretta wohl eine der besten, die es im <0,5j bereich gibt. Sie ist stark und präzise und sieht dabei auch noch gut aus. Um sie effektiv einsetzen zu können, sollte man aber mindestens ein Ersatzmagazin bei sich haben. Ich habe sie bereits erfolgreich einsetzen können und sie hat mir schon aus vielen Situationen herausgeholfen, in denen meine MP5 versagt hat, sei es wegen Strommangels oder einem leeren Magazin. Sie ist mit mindestens zwei Ersatzmagazinen aber auch als preiswerte Primärwaffe für Einsteiger zu empfehlen.
Wertung: 8 von 10 Punkten ( 2 punkte Abzug wegen der Magazinkapazität)
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Schussleistung
Sie ist wahrscheinlich das Stärkste, was der <0,5j Bereich zu bieten hat. Die Schussgeschwindigkeiten werden mit 90m/s bei 0,12g BB's und 70m/s bei 0,2g BB's angegeben. Durch die Golden Spring- Technologie ist sie auf kürzere Distanzen überaus Genau. Der Nachteil gegenüber dem Hop-Up ist die kürzere Reichweite, die bei einer Pistole nicht so wichtig ist, wie z.B. bei einem Sturmgewehr. Die Genaue Reichweite konnte noch nicht gemessen werden, ich schätze sie auf ca. 19 Meter.
Wertung: 9 von 10 Punkten ( die Schussleistung erfüllt alle Anforderungen, die man an eine Pistole stellen kann, lediglich die Reichweite ist wegen dem nicht vorhandenem Hop-Up etwas kürzer als bei handelsüblichen Federdruck-Softairs)
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Preis/Leistung
Das Verhältnis vom Preis zur Leistung ist echt Spitzenmäßig und schwer zu toppen. Für gerade mal 26,90€ bekommt man eine Softair, die die Qualitäten einer sehr viel teureren hat.
Wertung: 10 von 10 Punkten (nur sehr selten bekommt man so viel Leistung für so wenig Geld. Meine Empfehlung: Zugreifen!)
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Gesamtwertung: 52,5 von 60Punkten
Fazit
Für jeden der noch eine Pistole braucht oder mit dem Softairsport anfangen will, ist meiner Meinung nach die Beretta die erste Wahl, solange demjenigen sich bei ihrem Anblick nicht der Magen umdreht (nicht jeder Mag dieses Design) und die 26,90€ sind eine gute Investition.
Dieses Review wurde geschrieben von Sven Becher aka h3xxl0r und bestimmt für www.softairwelt.de
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