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Review Softair Taurus PT92  Übersicht 


info von uns:
Für den Inhalt und aller Daten der Reviews sind alleine die Autoren zuständig und verantwortlich.
Wir verändern nichts daran - alleine die Formatierung ist an den Shop angepasst.

Anmerkung zur Pistole von uns vorab:
Die Taurus PT92 ist für uns seit mehreren Jahren eine besondere Softair da Preis/Leistung überdurchschnittlich gut ist und die Haltbarkeit ausgezeichnet ist. Meine eigene ist mindestens seit 3 Jahren unregelmäßig im Einsatz und ich benutze Sie immer noch gerne.

Die Taurus PT92 wird nun nicht mehr produziert und von der HPA Serie abgelöst. Durchaus akzeptabel, da die HPA Serie noch besser ist - aber auch deutlich teurer.

Die Taurus PT92 gibt es auch als Heavy Weight Version mit rund 700 Gramm.

Mathias Dreher, softairwelt.de

Review Softair Taurus PT92

Softair Taurus PT92
(auf allen Bildern erscheint meine Taurus sehr dreckig und staubig. Das ist in real nicht der Fall! Die Digicam lichtet durch den Blitz nur alles so derbe ab, nicht denken ich bin ein Softairmisshandler )

1.Vorwort
2.Eindrücke
2.1.Lieferumfang und Daten
2.2.Feeling
3.Allgemeines
3.1. Verarbeitung und Optik der Waffe an sich
3.2. Verarbeitung und Optik des Magazins
4.Bedienung
5.Markings
6.Hop Up
7.Der Schusstest
7.2.Stärke
7.3.Genauigkeit
7.4.Reichweite
8.Skirm
9.Fazit

 


1.Vorwort

Man kann sagen, dass diese Softairpistole meine erste richtige war. Davor wurde nur mit billigen 10€ Teilen zum Spaß rumgeballert. 0,08 Jule, nicht besonders reizvoll. Nachdem ich aber den „Sport“ bei „Softairschlachten“ entdeckte, wollte ich mir eine richtige besorgen, da meine Freunde auch schon damit angefangen hatten, das wirklich als Sport zu betreiben.
Ich hab mich lang informiert, und bin schließlich auf Softairwelt.de auf die Taurus PT92 gestoßen, die damals, als der Shop erst aufmachte, angeblich wohl eine der besten war.
Diese wurde auch gleich bestellt, und nach einigen Problemen mit dem Zoll kam die Taurus PT92 sehnlichst von mir erwartet mit einiger Verspätung bei mir an.

 


2.Eindrücke
2.1.Lieferumfang und Daten

Als ich den Karton aufriss, die Rechnung unbeachtet zur Seite legte und die Styroporschachtel vorsichtig öffnete, schaute mir freundlich die PT92 entgegen, inkl. Munition und vielen Beilageheftchen.
Fakten:
• Energie max.: 0,5 Joule
• Hop-Up : Ja
• Kaliber: 6,0mm
• Mun .: 100 Stück 6mm BB
• Magazinkapazität: 12
• Farbe: Schwarz
• Gewicht: 690 Gramm
• Länge: 21,4 cm
• Höhe: 13,8 cm
• Maßstab: 1-1
• Material: schlagfestes ABS
• System: Einzelschuß Federdruck
• Hersteller: KWC

2.2.Feeling
Sofort nahm ich das Teil respektvoll aus der Packung und wiegte es erstmal in meinen Händen. Das Teil fühlte sich echt gut an, lag perfekt in meiner Hand und war nicht besonders leicht, aber auch nicht zu schwer, einfach perfekt eben (wenn ich mir da die Walther Modelle angucke …), wobei man sagen muss, das so ziemlich alles an der Waffe aus ABS besteht, außer Schrauben und Feder.



3.Allgemeines
3.1.Verarbeitung und Optik der Waffe an sich

Das ABS zeigt keine Macken auf. Alles wirkt (und ist) sehr stabil, das Ding hält ohne Probleme größere Stöße aus, was sie natürlich sehr effizient als Sekündärwaffe einsetzen lässt, denn auf den Holster mit Sek.Waffe gibt man meistens nicht soviel acht wie auf seine G36c oder M8 Steyr AUG
Kimme und Korn sind auch perfekt ausgearbeitet, sodass genaues Zielen ohne Probleme ausgeführt werden kann.
Trotzdem sind zur Optik zu sagen, dass das ABS einige, wenn auch schwer sichtbare Schweißnähte besitzt. Diese stören doch eher wenig, da diese auf dem Schwarz der Waffe vom Auge gar nicht wahrgenommen werden, und sie geglättet und nicht spürbar sind.
Schickes „ Mankerl “:
Beim Spannen des Laufes wird am „Heck“ der Waffe ein kleiner Abzug, wenn auch nur zur Attrappe, mit nach hinten geklappt (und beim Abdrücken wieder zurück), so sieht man immer schön gemacht und offensichtlich, ob die Waffe geladen ist, oder eben nicht.

3.2. Verarbeitung und Optik des Magazins
Das Magazin besteht ebenso aus schlagfestem ABS, und auch dort sind minimal Schweißnähte zu erkennen, was aber wie bei dem Rest überhaupt nicht ins Auge fällt oder stört.
Soweit ein Standartmagazin, dass sich, dank einrastbarer Feder, gut und schnell laden lässt. Man braucht nicht mal ein Speedloader! Bis man den herausgeholt hat, hat man das Magazin selber schon per Hand gefüllt.


4.Bedienung
Magazin laden, einschieben, Lauf spannen, zielen, abdrücken.
Wie bei jeder Waffe eben
Ne, also:
An der Seite der Pistole befindet sich ein kleiner Schalter, an dem man von „gesichert“ auf „Feuer“ schalten kann. Das Magazin lässt sich mit einem kleinen Druck vom Mittelfinger, stets erreichbaren Knopf, rausnehmen. Am Anfang fühlt sich das etwas komisch an, ist aber nur Eingewöhnungssache! Was sehr nervig ist:
Wenn man das Magazin herausnimmt, um mal kurz nachzuschauen, wie viel Kugeln noch drin sind, kommen einem bei über 3 restlichen Kugeln gleich 2 Kugeln entgegen …
Noch dazu doof: Die Taurus zeigt leider nicht an (zB . Mit durchgezogenem Lauf), ob nun noch Kugeln im Magazin drin sind oder nicht ….wer sich nicht sicher ist und nachschaut, verliert 2 Kugeln : / So was muss nicht sein! So kann man erst nach einem Leerschuss erkennen, dass das Magazin wieder aufgefüllt werden muss. (Leerschüsse mit vollem Magazin kommen Gott sei Dank nicht vor!)
Die Waffe lässt sich recht einfach Spannen.
Der Abzug reagiert ungefähr auf der Hälfte der „Strecke“. Keine wirkliche Kraft zum abdrücken nötig … nur Fingerspitzengefühl.


5.Markings
Je auf beiden Seiten des Laufes sind viele, etwas nervige Markings zu erkennen, inklusive einen Aufkleber (leicht entfernbar) mit der Aufschrift: „ENERGIE: 0,5J MAXI“ (siehe Bilder)
Was das heißt kann sich wohl jeder denken.
Am Griff ist das Markenzeichen (ein Stier) von Taurus zu erkennen.


6.HopUp
Es wird oft umstritten, dass die Taurus HopUp besitzt. Sie hat aber definitiv eins. Mit Lauf nach unten schießend fliegen die kugeln sehr schnell in einer schön runden bahn gen Boden. (wurde ausführlich getestet!)
Das HopUp ist relativ stark bei der Taurus PT92. Der Hersteller empfiehlt 0.12g Babyballs, diese verfliegen jedoch schon sehr schnell. Da das HopUp nicht einstellbar ist, empfehle ich aus Erfahrung bei Benutzung im Freien eindeutig (0.2g oder) 0.16g Kugeln.


7.Der Schusstest

Das wohl wichtigste an dem ganzen Review ist natürlich der Schusstest:

7.2.Stärke

Zuerst habe ich ein DIN A5 Doppelheft (32Blätter) hergenommen und aus einem Meter Entfernung mit 0.12g Munition darauf geschossen (Einband wurde nicht in den Test mit einbezogen).
Das Ergebnis: Deutliche Spuren (Gerissene Einschlagsstellen) sind bis zum 10.Blatt zu verfolgen, danach sind nur noch 5 Seiten lang leichte „Dellen“ zu sehen.
Recht akzeptables Ergebnis (untertrieben) für eine Einzelschuß Federdruck Pistole!
Zum Vergleich: Meine M8 Steyr AUG machte gerade mal einen kleinen Riss in die Blätter und hinterließ einen Abdruck, der etwa nur durch die Hälfte der Blätter, die die Taurus geschafft hatte, zu sehen war!

7.3.Genauigkeit

Als nächstes wurde die Genauigkeit mit 0.12g und 0.20g Munition in jeweils 2 Entfernungen auf Zielscheiben mit 6cm Radius (? 12cm Durchmesser) getestet.
6 Meter Entfernung (Indoor):

0.12g

Schusstest 0,12g

0.20g

Schusstest 0,20

Auf diese Distanz sind keine wirklichen Unterschiede zu erkennen (wenn dann Zielungenauigkeit bzw. Versagen des menschlichen Körpers). Sowohl mit 0.12g als auch 0.20g schießt die Taurus PT92 auf kurze Distanzen gleich genau. Aus dieser Entfernung dürfte man im Stand ein Ziel von ungefähr 5x5cm treffen, wenn man ein guter Schütze ist und man die Außenbedingungen nicht mit einrechnet.

Da gerne Videos gesehen werden, habe ich meinen Bruder (ungeübter Schütze) überredet mit der Taurus Indoor auf 2 kleine Farbdosendeckel zu schießen:
klick mich (mpeg Datei, 1.1 MB)

 

10 Meter Entfernung (Outdoor):

0.12g

Schusstest 0,12g

 

0.20g

Schusstest

Mit 0.20g Kugeln schießt die Taurus auf diese Entfernung noch recht genau. Alle 4 Kugeln trafen die die 12cm-Scheibe.
Bei 0.12g verfehlten sage und schreibe 2 der 4 abgefeuerten Kugeln das Ziel! Wie auf dem Bild zu sehen ist die Flugbahn der 0.12g Kugeln ziemlich unberechenbar und voll dem HopUp, Wind und Wetter ausgeliefert.
Finger weg von 0.12g Kugeln in Verbindung mit der Taurus PT92, ich kann’s nicht oft genug sagen!

7.4.Reichweite

Der Reichweitentest wurde bei minimalem Rücken- und Seitenwind gemacht.
Die Taurus PT92 kommt sowohl mit 0.12g Babyballs als auch mit 0.20g Kugeln locker über die 15Meter Grenze.
Bei 0.20g fliegt die Kugel nach dem Abfeuern sehr gerade bis ca. 16 Meter. Dann macht sich die ballistische Flugbahn bemerkbar und sie macht eine Kurve nach unten. Die Kugel schlägt schließlich bei ca. 21Metern ein.
Bei 0.12g fliegt die Kugel über die 20Meter Grenze hinaus. Allerdings zieht sie danach ziemlich krass nach oben weg und auch die Flugbahn bis zu den 20Metern ist nicht so kontrolliert wie die der 0.20g Kugeln. Das HopUp ist für 0.12g Kugeln nach meiner Meinung einfach zu stark, und wenn man noch den Wind mit einberechnet ... naja.
Wie oben schon gesagt: Entweder 0.16g oder 0.20g Munition verwenden!

Schusstest beendet


8.Skirm
Ich habe heute mit ein paar Kumpels einen kleinen Skirm gemacht, mit meiner Steyr AUG und mit der Taurus. Ich war erstaunt, wie gut die Taurus im Gegensatz zu der M8 ist. Allein von 6 "kills" von mir sind 4 von meiner Sekundärwaffe Taurus PT92 gewesen! Die Schussleistung ist einfach unglaublich. Das Teil kann sogar als Primärwaffe benützt werden, wer grad kein Gewehr besitzt.


9.Fazit
Ich persönlich bin mit der Taurus PT92 sehr zufrieden! Sie bietet super Verarbeitung, sehr gutes Preis/Leistungsverhältnis und super Schusseigenschaften. Wer eine der besten Federdruckpistolen sucht, der hat sie in dieser Pistole gefunden!

Pro
+ Verarbeitung
+ Preis
+ Schussleistung
+ Handling
+ Gewicht
+ Stärke

Contra
- Magazin
- Nicht 0.12g kompatibel

© Phoenix alias Johannes

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